Der Dialekt von Eslarn (ostlich von Weiden in der Oberpfalz an der Grenze zur Tschechischen Republik) grenzt sich durch einige lautliche Unterschiede von den umgebenden anderen nordbairischen Mundarten ab, weist aber auch Ubereinstimmungen mit dem benachbarten Sudegerlandischen auf. Die vorliegende Arfbeit, die bisher umfangreichste synchrone Beschreibung einer nordbairischen Ortsmundart, untersucht strukturalistisch die Phonologie und Morphologie der alteren Sprecher von Eslarn. Im phonologischen Teil wird genau auf die phonetische Realisation eingegangen, es werden unter anderem die bairischen Quantitatsverhaltnisse und die Sandhi-Erscheinungen behandelt. Die Formenlehre der einzelnen Wortarten wird im zweiten Kapitel beschrieben. Auffallende Ergebnisse sind hier eigene demonstrative Klassen bei der Determination und Adjektivflexion. Das erste Mal wird hier der Kasusunterschied beim Reflixivpronomen dargestellt, der in weiten Teilen des Nordbairischen existiert. Die Arbeit wird abgeschlossen mit einem umfangreichen Glossar und zwei Beispieltexten. "aein mustergultiger und wichtiger Beitrag zu synchronen Untersuchungen der Phonologie und Morphologie von Ortsmundarten." Zeitschrift fur Dialektologie und Linguistik "aeine gelungene Arbeit" Studia Germanica. (Franz Steiner 2000)
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Die Mundart von Eslarn in der Oberpfalz
Armin R. Bachmann
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